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Zusammenfassung LEM 2017 — 5 Kommentare

  1. Ohne den konkreten Fall zu kennen: Die seit Juli 2014 gültige FIDE-Regel hat die Regel 8.1 modifiziert. Ja, ein Spieler, der seine Züge nicht notieren kann, bekommt eine angemessen reduzierte Bedenkzeit. ABER: Diese Regel wird nicht angewendet, wenn der Grund für das Nicht-Mitschreiben in einer Behinderung liegt. („This adjustment of the clock shall
    not apply to a player with a disability.“)

    • Da ich die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten wahren möchte, werde ich mich hier nicht konkret zu den Vorgängen am 28. Januar 2017 äußern. Die aufgeführte Regel 8.1 e, letzter Satz, traf in den Augen des Schiedsrichterkollektivs jedoch nicht zu.

  2. eine hervorragende beschreibung von peters remispartie. 210min spielzeit sehe ich unterm strich vor allem als lob fuer die spieler, trotz trashtalk, dessen wortlaut wir leider immer noch nicht ergruenden konnten. anlass war wohl das vernehmbare mitsprechen beim schreiben. 😉

  3. lieber mathias, danke fuer deine souveraene turnierleitung und danke fuer deinen emotionalen bericht – ich freue mich auf die lem 2018.
    peter harbach

  4. Interessanter Bericht aus der Sicht eines Schiedrichters – es macht immer wieder Spaß über solche Situationen zu lesen 🙂 Danke für die viele Arbeit und die Fairness, für die gesorgt wurde. Und ich finde es gut, wenn ein Schiedsrichter angemessen durchgreift und sich nicht belabern lässt. So bleibt der Schiedsrichter eine Respektperson für alle und kann seine Arbeit gut erledigen 😉