Gnewikow die 4.e = Gnewikow die Letzte?

Auch in diesem Jahr ging es zum Beginn der Winterferien nach Gnewikow zu den Landeseinzelmeisterschaften der Brandenburger Schachjugend.
Im Vorfeld hatte ich etwas „Bauchschmerzen“ als ich hörte das derzeit im Gutshaus (unsere Spielstätte) Bauarbeiten stattfinden, aber Diese erwiesen sich als völlig unbegründet. Ja, es wurde zwar gearbeitet aber die Geräuschkulisse kam nicht bei uns an.

Wie immer waren Martina Sauer als Landesjugendwart, Mathias Jäckel als Turnierleiter und Hauptschiedsrichter, Michael Nagel als Schiedsrichter für die u8, Christian Mätzkow als Schiedsrichter im Haupthaus und Fotograf vor Ort. Zusätzliche Schiedsrichter waren dieses Jahr Jörg Zähler und Hagen Hülse (für die u25).
Dadurch waren erstmalig alle 3 Regionen mit Schiedsrichtern im Haupthaus vertreten.

Auch in diesem Jahr war ich für die Partieerfassung zuständig und langsam kommt Routine auf. Trotz kleinerer Anpassungen im Ablauf kam es zu keinen nennenswerten Problemen.
Wie alle Jahre wieder lief es nach Anlaufschwierigkeiten wieder super. Ein großes Danke dafür an alle Spieler.
Es kristallisiert sich immer mehr heraus, das 5 Rechner wirklich das Optimum sind. Selbst in Druckzeiten musste kein Spieler länger als 5 Minuten warten.

Für mich persönlich war es wieder ein schönes Turnier welches recht reibungslos (für mich) verlief. Sogar mein Versprechen vom Vorjahr konnte ich einhalten Es waren dieses mal alle Partien auf den USB Sticks.

Nun aber zurück zur Überschrift:
Nach 7 Landeseinzelmeisterschaften als betreuender Vater (davon 4 im ORGA Team in Gnewikow) komme ich langsam an einen Scheidepunkt.
Da meine Tochter dieses Jahr das letzte Mal im Hauptturnier mitspielen konnte stellt sich mir die Frage „Quo vadis“.
Auf der eine Seite wäre ich nun bereit meine Aufgabe in vertrauensvolle Hände zu übergeben, auf der anderen Seite fällte es schwer „mein Baby“ aus den Händen zu geben.
Die Voraussetzungen um diese Aufgabe zu übernehmen sind, aus meiner Sicht, nicht groß. Man sollte etwas technikaffin sein, ein „Gemüt wie ein Schaukelpferd“ haben und absolut neutral gegenüber den Spielern sein.
Falls sich hier jemand angesprochen fühlt, bitte bei Martina Sauer melden. Ich selbst bin mit der Entscheidungsfindung noch nicht durch.

Frank Mylke

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