Aus dem Vorhof der Turnierhölle

Auch in diesem Jahr durfte ich als Teil des Orga-Teams an der LEM 2017 der Brandenburger Schachjugend in Gnewikow teilnehmen.

Neu in diesem Jahr waren die Schiedsrichter Detlef Zoll und Michael Nagel für die u25 bzw. u8 dabei. Da sich leider in diesem Jahr kein Teilnehmer für die u18w gemeldet hatte, konnte die u25 mit im Gutshaussaal integriert werden. Somit konnte Detlef Zoll auch bei der u8 unterstützen.

Die u8 fand dieses Jahr im Kreativhaus statt, da die Variante Wintergarten sich im vorigen Jahr als nicht optimal herausstellte. Meine Aufgabe war, wie bereits im letzten Jahr, die Partieeingabe der Teilnehmer zu begleiten und, wenn nötig, helfend bei Problemen einzugreifen. In diesem Jahr standen dafür 6 Notebooks zur Verfügung und ich muss rückblickend sagen, es war die optimale Anzahl. Niemand musste lange warten und so konnten die Eingaben zügig vonstattengehen.

Bei den Eingaben selbst gab es kaum Probleme, da viele Teilnehmer das Programm noch aus dem Vorjahr kannten. Wie bemüht die jüngeren Teilnehmer bei der Eingabe waren, zeigte mir ein Schlüsselerlebnis von 2 Mädchen aus der u10: Obwohl sie nur 30 Züge gespielt hatten, dauerte die Eingabe der Partie über eine Stunde. Mal waren Züge einer Farbe vergessen worden, mal konnte man den Zug nicht entziffern.

Manch älterer Spieler hätte verzweifelt abgebrochen, aber die Beiden wollten es unbedingt schaffen. Was dann auch zum Schluss klappte

Mein persönliches Highlight in diesem Jahr waren die Livebretter. Rolf Trenner brachte 8 DGT Bretter mit und verkabelte, installierte und betreute Diese auch. Als Übertragungsort diente der freigewordene Wintergarten. Von den Übertragungen wurde rege Gebrauch gemacht und es gab ein sehr positives Echo von allen. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr wieder. 😉

Als sehr schön empfand ich auch die Abendveranstaltungen. Sowohl beim Tandem- als auch beim Blitzturnier wurden, so empfand ich, Teilnehmerrekorde gebrochen. Auch dass, neben den Kindern und Jugendlichen, viele Erwachsene mitspielten war Teil des Erfolges (und diese wurden nicht Erste 😉 ).

Alles in Allem hat es mir in diesem Jahr wieder sehr gut gefallen, Teil dieser Veranstaltung und des Teams zu sein und hoffe, dass ich im nächsten Jahr auch wieder dabei sein darf.

Frank Mylke

 

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