Impressionen vom Kongress

Am 4. Juni 2016 lud das Präsidium seine Mitglieder zum Kongress. Sehr viele folgten diesem Aufruf, letzten Endes waren es 52 Stimmberechtigte, die der Tagung in Trebbin folgten.

ein grober Überblick über die anwesenden Delegierten

ein grober Überblick über die anwesenden Delegierten

Zahlreiche Ehrengäste (das Brandenburger Ehrenmitglied Alfred Schlya (Ehrenpräsident des Deutschen Schachbundes und des Schachbundes Nordrhein-Westfalen), Ralf Chadt-Rausch (Vizepräsident und stellvertretender Präsident des Deutschen Schachbundes, Vizepräsident Finanzen des Schachbundes Nordrhein-Westfalen), Carsten Schmidt (Präsident des Berliner Schachverbandes), Olaf Winterwerb (Vizepräsident Leistungs- und Breitensport des Schachbundes Nordrhein-Westfalen) und Dr. Hans-Jürgen Weyer (Ehrenpräsident des Schachbundes Nordrhein-Westfalen)) folgten dieser Einladung ebenfalls.

Hilmar Krüger inmitten der Ehrengäste

Ralf Chadt-Rausch, Olaf Winterwerb, Alfred Schlya, Hilmar Krüger, Dr. Hans-Jürgen Weyer, Carsten Schmidt (v.l.)

Jahresberichte Präsidium, Kassenprüfer, Seniorenreferent, Landesstützpunkt und Ausbildung bildeten den ersten Teil der Veranstaltung.
So konnten wir unter anderem auch erfahren, dass die Mitgliederverwaltungsordnung den schriftlichen Antrag per Post vorschreibt. Eine Änderung ist wieder nur über einen Antrag über den Kongress möglich.  Ferner gab es Vereinsabmeldungen, aber auch Neu- bzw. Ausgründungen. Die größten Probleme liegen hier in den Randbezirken, die nicht von Nähe Berlins profitieren. Die Vereine überaltern zusehends.

Es folgten die Ehrungen: Für die Verdienste um den Schachsport wurden von Hilmar Krüger und Jakob Daum Ehrennadeln vergeben: Dr. Werner Didzuhn (Bronze), Wilfried Dziergwa (Bronze), Gerhard Fibich (Bronze), Fred Metzdorf (Silber), Thomas Noack (Gold), Lars Petersen (Bronze), Siegfried Preuß (Bronze), Martina Sauer (Bronze), Carsten Stelter (Bronze), Detlef Zoll (Bronze). Die nicht anwesenden Dr. Konstant Miehe (Bronze) und Karin Stolze (Bronze) erhalten ihre Ehrennadeln zu einem späteren Zeitpunkt. Christian Mätzkow (Geschäftsführer des SV Motor Eberswalde) wurde mit dem Ehrenbanner des LSBB ausgezeichnet.

Detlef Zoll, Siegfried Preuß, Wilfried Dziergwa, Martina Sauer, Gerhard Fibich, Carsten Stelter, Dr. Werner Didzuhn, Thomas Noack, Fred Metzdorf (kniend), Lars Petersen, Christian Mätzkow (v.l.)

Detlef Zoll, Siegfried Preuß, Wilfried Dziergwa, Martina Sauer, Gerhard Fibich, Carsten Stelter, Dr. Werner Didzuhn, Thomas Noack, Fred Metzdorf (kniend), Lars Petersen, Christian Mätzkow (v.l.)

Herzlichen Glückwunsch und hoffentlich weitere Jahre für den Schachsport!

Wolfgang Fischer überreichte anschließend die Pokale der Staffelsieger.

Nach der Entlastung des Präsidiums folgten die Wahlen. Zuvor wurde ein Tagesordnungspunkt vorgezogen: Abstimmung über den Antrag, dass ab dem vollendeten 16. Lebensjahr gewählt werden kann. Dieser wurde einstimmig angenommen.

Die Wahlkommission, waltete dann des Amtes und los ging es:
Als erstes der Präsident, die einzige geheime Wahl; Hilmar Krüger wurde mit 40 Ja-Stimmen im Amt bestätigt. Zu jedem Kandidaten gab es einen kleinen Spruch nach der Amtsannahme:
„Ein schlechter Tag mit Schach ist besser als ein guter Tag mit Arbeit!“ 

Als Vizepräsident trat Norbert Heymann an und wurde mit einer Enthaltung im Amt bestätigt:
„Du musst nicht gut spielen. Es reicht, wenn Du besser spielst als Dein Gegner!“

Der Schatzmeister Jakob Daum wurde ebenfalls mit einer Enthaltung im Amt bestätigt:
„Es ist immer besser die Figuren des Gegners zu opfern!“

Wolfgang Fischer kandidierte wieder als Landesspielleiter und verzeichnete vollstes Vertrauen der Delgierten hinter sich:
„Am schwierigsten zu gewinnen ist eine gewonnene Partie!“

Neu im Amt des Jugendwartes ist Martina Sauer. Auch hier erfolgte mit einer Enthaltung die Wahl:
„Vor das Endspiel haben die Götter das Mittelspiel gesetzt!“

Das Schiedsgericht setzt sich aus Timo Marwitz und Rainer Puhlmann zusammen:
„Ein schlechter Zug mach 40 gute zunichte.“ und „Schach ist mehr, alles andere als ein Kampf!“

Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten und eine angenehme Zusammenarbeit für die kommenden 2 Jahre!

Die Anträge der Spielkommission, Bußgelderhöhung bei Nichtantritt und Verlust der Spielberechtigung nach dem zweiten Nichtantritt wurden zurückgezogen. Der Antrag, annähernd DWZ-gerechte Aufstellung der Mannschaften, Ausnahme begründete Anträge an den Landesspielleiter wurde mit 30 Ja-Stimmen, 10 Nein und 2 Enthaltungen angenommen. Dem Antrag hinsichtlich der Neuanmeldung eines nach dem 1. Juli abgemeldeten Spielers wurde mit 48 Ja, 3 Nein und 1 Enthaltung zugestimmt.

Zum Ende wies Carsten Schmidt auf die offenen Frauen-Schnellschach und Blitzschachmeisterschaften hin. Ferner soll es im August einen Rekordversuch im FrauenSchnellschachturnier geben. Ausschreibungen folgen!

2018 ist „Lasker-Jahr“! Eventuelle Aktivitäten bitte dem Präsidium mitteilen!

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