(M)-eine Vorschau auf die DJEM in Magdeburg

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    Olga Veideslaver und Oliver Mihok eröffneten im dritten Jahr den neuen Jahrtausend die Brandenburger Medaillen-Chronik bei den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften

… mit einem  subjektiver Rückblick auf „goldene“ Brandenburger Zeiten

Wir fahren nach Magdeburg, wo am kommenden Sonnabend [7.Juni] die Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaften eröffnet werden! Die von Martina Sauer geleitete Delegation unseres Bundeslandes Brandenburg wird ganz sicher mit großen Erwartungen an die mehr als 900-jährige Stadt an die Elbe fahren. Was die sportlichen Erwartungen angeht, so sollte man von den 25 Mädchen und Jungen, die in allen fünf Altersklassen [U10, U12, U14, U16 U18] sowie im KIKA-Turnier [U9] und in den beiden Offenen Meisterschaften U25 an den Start gehen, nicht zu viel erwarten. Echte Medaillenchancen besitzt fraglos nur der amtierende EU-Meister  U11 Maximilian Paul Mätzkow vom ESV Eberswalde bei den Jungen in der Altersklasse U12. Im Vorjahr in Oberhof zerplatzten seine Medaillenträume erst durch eine ärgerlicher Niederlage in der letzten von elf Runden. Maximilian weiß auch, wie sich das anfühlt, bei Deutschen Jugend-Meisterschaften auf dem Siegertreppchen zu stehen, denn vor zwei Jahren holte er Silber in der U10 männlich. In Magdeburg ist „Mäxchen“,  der seit Anfang des Jahres von A-Trainer David Lobzhanidze betreut wird, auf Rang 5 gesetzt. Das ist in einem leistungsmäßig dichten Feld, das vom Bremer Jan-Okke Rockmann angeführt wird, eine gute Ausgangsposition – mehr aber auch nicht. Wenn es um die Motivation der Brandenburger Delegation geht, so könnte die beste vielleicht ein Blick in der Chronik der Jugend-Titelkämpfe sein. Seit 2003 hat unser Landesverband immerhin fünf Gold-, vier Silber und eine Bronzemedaille geholt. Der erfolgreichste Starter war dabei Stefan Frübing vom SV Glück Auf Rüdersdorf, der 2005 in der U16 Zweiter wurde, um im Jahr darauf in Willingen in der Königsklasse U18 Platz 1 im wahrsten Sinn des Wortes zu erkämpfen.

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Olga Veideslaver war die erste Deutschen Meisterin in einer Einzeldisziplin für das Land Brandenburg im Nachwuchsschach.

Den Auftakt bei der Meisterparade machte 2003 Olga Veideslaver von Lok Brandenburg bei den Mädchen U18. Mit Bo Penne vom USV Potsdam [2008/U16] und Theresa Pohl  vom USC Viadrina Franfurt (Oder) [2009/U14] schmückten sich zwei weiter Girls mit Meisterehren. Bei den Jungs schaffte in dem wohl erfolgreichsten Jahr 2009 auch  Wiede Friedrich vom USV Potsdam   in der U14 dieses „Kunststück“. Bronze steuerte „Schach“-Spätstarter Florian Kugler vom SC Preußen Frankfurt (Oder)  in der U16 bei.

Olga Veideslaver und Oliver Mihok eröffneten im dritten Jahr den neuen Jahrtausend die Brandenburger Medaillen-Chronik bei den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften

Olga Veideslaver und Oliver Mihok eröffneten im dritten Jahr den neuen Jahrtausend die Brandenburger Medaillen-Chronik bei den Deutschen
Jugend-Einzelmeisterschaften

In der erwähnten Medaillenbilanz fehlt noch die zweiten Plätze  derRüdersdorfer Oliver Mihok in der U10 [2003] und  Ilja Brener in der U18 [2007]. Was die Anzahl der Meistertitel angeht, so führen die Mädchen gegenwärtig mit 3:2. Vielleicht ist das ja für Nalani Kurzweil ein zusätzlicher Ansporn. In der Setzrangliste ist die sie  unter den 31 gemeldeten Mädels die mit Abstand jüngste Starterin [Jahrgang 2006!] und wird aktuell auf Rang 9 eingestuft. Ihr DWZ-Abstand zu den vor ihr liegenden acht Spielerinnen ist keineswegs so groß, dass die Rüdersdorferin nicht für eine Überraschung sorgen könnte. Allerdings müssen  bei der DJEM in den Altersklassen U10 und U12 nach wie vor Mädchen und Jungen in einem Turnier, braucht Nalani auch Glück, am Ende in der Mädchen-Konkurrenz ganz vorn zu landen… Raymund Stolze Fotos: Homepage SV Glück auf Rüdersdorf

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